Neun fundierte Aussagen zur Adipositas

  1. Die Gene spielen eine wichtige Rolle,die erbliche Anlage ist aber kein unabwendbares Schicksal.
  2. Durch Kalorienreduktion gelingt die Gewichtsreduktion sehr gut, ohne weitere Maßnahmen währt der Erfolg allerdings nicht langfristig!
  3. Jeder profitiert gesundheitlich von mehr körperlicher Aktivität, auch wenn damit keine Gewichtsabnahme erreicht wird.
  4. Wer sich regelmäßig bewegt und auch ausreichend trainiert, kann sein Gewicht langfristig konstant halten.
  5. Wer langfristig den Lebensstil beibehält, mit dem er sein Gewicht reduzieren konnte, wird nicht wieder zunehmen.
  6. Übergewichtige Kinder nehmen erfolgreicher ab und halten das erreichte Gewicht besser, wenn die Eltern und das häusliche Umfeld mit einbezogen werden.
  7. Mit strukturierten Mahlzeiten und dem Einsatz von Nahrungsersatzprodukten ist ein größerer Gewichtsverlust erreichbar als mit scheinbar ganzheitlichen Methoden, die auf Balance, Vielfalt und Maßhalten basieren.
  8. Pharmazeutische Wirkstoffe können bei der Gewichtsabnahme hilfreich sein, bis die die notwendigen Maßnahmen zur Lebensstiländerung verinnerlicht sind.
  9. Mittels Adipositaschirurgie kann in speziellen Fällen langfristig Gewicht reduziert werden. Gleichzeitig hat die Maßnahme positiven Einfluss auf begleitende Risikofaktoren wie Diabetes mellitus.

[Quelle: Casazza, K. NEngl J Med 2013, 368:446-54]

10 Gebote für den Umgang mit Demenzkranken

  1. Gehen Sie angemessen nah an den Erkrankten heran. Manchmal ist es günstig, wenn Sie ihn dabei berühren.
  2. Stellen oder setzen Sie sich vor ihn auf gleiche Höhe, Stellen Sie Blickkontakt her.
  3. Sprechen Sie ihn von vorn und mit Namen an.
  4. Sprechen Sie langsam, laut und deutlich mit konkreten Worten und in kurzen Sätzen.
  5. Ergänzen Sie Ihre Worte durch Gesten und evtl. auch Berührungen.
  6. Keine mehrteiligen Informationen, geben Sie nur eine Mitteilung auf einmal.
  7. Drücken Sie durch Ihre Worte und Ihre ganze Haltung Verständnis, Bestätigung und Anerkennung aus.
  8. Vermeiden Sie Fragen, die ein gutes Gedächtnis voraussetzen ( sogenannte „w-Fragen“). Konfrontieren Sie den Erkrankten nicht mit seinen Defiziten.
  9. Kommandieren Sie nicht! Streiten Sie nicht, wer Recht hat.
  10. Verwenden Sie vertraute Gesten und Rituale, so dass der Erkrankte sich geborgen und sicher fühlen kann.

[Quelle: alzheimer-gesellschaft-ingolstadt.de]

10 Tipps gegen Frost-Schäden

  1. Warm genug anziehen, enge oder einschnürende Kleidung vermeiden.
  2. Nicht nass werden oder zu lange in sehr kalter Umgebung bleiben.
  3. Sich vor Wind schützen.
  4. Adäquate Kopfbedeckung mit Ohrenschutz aufsetzen.
  5. Handschuhe tragen.
  6. Gefütterte Schuhe anziehen.
  7. Auf ausreichende Ernährung und Flüssigkeitszufuhr achten.
  8. In Höhen über 7500 m NN für zusätzlichen Sauerstoff sorgen.
  9. Alkohol und Zigaretten meiden.
  10. Hand- und Fußwärmer (chemisch, elektrisch) nutzen.

[Quelle: www.MedLexi.de]

15 Regeln für ein gesundes Alter

  1. Seien Sie in allen Lebensbereichen körperlich, geistig und sozial aktiv!
  2. Leben Sie in allen Lebensaltern gesundheitsbewusst!
  3. Es ist nie zu spät, den eigenen Lebensstil zu ändern!
  4. Nutzen Sie Vorsorgemaßnahmen!
  5. Bereiten Sie sich auf Ihr Alter vor!
  6. Nutzen Sie freie Zeit, um Neues zu lernen!
  7. Bleiben Sie auch im Alter offen für positive Ereignisse und Erfahrungen!
  8. Begreifen Sie das Alter als Chance!
  9. Pflegen Sie im Alter auch Kontakte!
  10. Geben Sie der Zärtlichkeit eine Chance!
  11. Trauen Sie Ihrem Körper etwas zu!
  12. Gesundheit ist keine Frage des Alters!
  13. Nehmen Sie Krankheiten nicht einfach hin!
  14. Suchen Sie nach guter Hilfe und Pflege!
  15. Haben Sie Mut zur Selbständigkeit!

Wenn wir nur einen Teil dieser Regeln beherzigen, können wir uns auf ein gelungenes Alter freuen!

 

– nach Prof. Dr. Andreas Kruse, Heidelberg

Rückenschule: Die 10 wichtigsten Regeln

  1. Du sollst Dich bewegen.
  2. Halte den Rücken gerade.
  3. Gehe beim Bücken in die Hocke.
  4. Hebe keine schweren Gegenstände.
  5. Verteile die Lasten und halte sie dicht am Körper.
  6. Halte beim Sitzen den Rücken gerade und stütze den Oberkörper ab.
  7. Stehe nicht mit gestreckten Beinen, sondern locker.
  8. Liege nicht mit gestreckten Beinen, sondern natürlich gekrümmt.
  9. Treibe Sport, am besten Kraul- oder Rückenschwimmen, Laufen oder Radfahren.
  10. Trainiere täglich Deine Wirbelsäulenmuskeln.

[Quelle: www.rückenprobleme.org]

Die 10 Gebote des diabetischen Fußes

  1. Ich bin Dein Fuß für immer. Behandle mich gut, denn Du wirst keinen anderen Fuß haben als mich!
  2. Du sollst mich mindestens einmal täglich ansehen. Wenn Du das nicht selbst tun kannst, bitte einen anderen darum.
  3. Hornhaut und Verschwielungen sollst Du mit einem Naturbimsstein regelmäßig entfernen.
  4. Du sollst in kurzen Zeitabständen die Zehennägel kürzen, aber nicht mit einer scharfen Schere, sondern mit einer vorne abgerundeten Nagelfeile.
  5. Du sollst meine druckbelasteten Zonen mit Einlagen entlasten.
  6. Du sollst die Schuhe, die ich tragen muss, regelmäßig sorgfältig ansehen und mir weniger modische, sondern vor allem gut passende Schuhe besorgen.
  7. Du sollst mich regelmäßig ansehen, ob ich Zeichen einer Infektion aufweise und diese aggressiv behandeln.
  8. Du sollst nicht begehren Deines Nachbarn Amputationsraten, sondern versuchen, Deine eigenen zu verbessern.
  9. Gedenke, dass Du eine bessere Blutzuckereinstellung anstrebst.
  10. Du sollst mich nicht amputieren, es sei denn, es gibt einen überzeugenden Grund dafür.

So spricht der Herr, Dein Fuß!

[Quelle: N. Papanas und E. Malteos, Brit. Med. J. 331(2005); 7531,1497]

Die 10 Sonnenregeln

  1. Sonne in der Mittagszeit meiden
  2. Haut allmählich an Sonne gewöhnen
  3. Kleidung ist der beste Sonnenschutz
  4. Unbedeckte Körperstellen mit Sonnenschutzmittel eincremen
  5. Sonnenschutz mehrfach täglich erneuern
  6. Wasserfeste Sonnencreme beim Baden verwenden, nach dem Baden erneuern
  7. Medikamente (z.B. Johanniskraut) können Lichtempfindlichkeit erhöhen
  8. Auf Parfüms und Deodorants verzichten
  9. Sonnenbrand konsequent vermeiden
  10. Anzahl der jährlichen Sonnenbäder einschließlich der Solarienbesuche auf etwa 50 begrenzen

[Quelle: www.hautkrebs-screening.de]

Vermeidung von Zeckenstichen

  1. Auf Wegen bleiben und Gebüsche, hohes Gras und Dickicht meiden. Möglichst hautbedeckende und geschlossene Kleidung tragen. Zeckenabwehrende Mittel schützen zusätzlich.
  2. Nach jedem Aufenthalt in der Natur sich selbst und ggf. die Kinder gründlich absuchen. Die Zecken halten sich besonders häufig auf in Kniekehlen, im Genitalbereich, im Bauchnabel, in Achselhöhlen, bei Kindern auch an Hals und Haaransatz.
  3. Stechende Zecken so schnell wie möglich entfernen, da dadurch die Infektionsgefahr mit Lyme-Borreliose reduziert wird.
  4. Zecken am besten mit einer feinen Pinzette oder einer gestanzten Zeckenkarte entfernen. Die Zecken sollten dabei nicht gequetscht werden. Ungeeignet sind auch Beträufeln mit Öl, Nagellack oder Klebstoff, da dadurch ebenfalls Erreger übertragen werden können. Anschließend ist die Stichstelle zu desinfizieren.

[Quelle: www.zecken.de]

10 Ab-zum-Doktor-Symptome

Liebe Patienten, nicht wegen jedem Zipperlein muß man gleich seinen Arzt aufsuchen, es gibt jedoch Symptome, die augenblicklich einer medizinischen Abklärung bedürfen. Es sind dies:

  1. Probleme zu sehen, zu sprechen oder sich zu bewegen.
  2. Vernichtender, plötzlicher Kopfschmerz oder Brustschmerz.
  3. Unerklärlicher Gewichtsverlust.
  4. Jegliche Veränderung der Brust wie Knoten etc.
  5. Vaginale Blutungen nach den Wechseljahren.
  6. Veränderte Stuhlgewohnheiten.
  7. Völlegefühl nach dem Essen.
  8. Anhaltender Husten oder anhaltende Heiserkeit.
  9. Traurigkeit, Depression
  10. Anhaltendes oder hohes Fieber.

Bitte melden Sie sich umgehend bei uns, wenn Sie unter solchen Beschwerden leiden!

[Quelle: www.prima-eg.de]

Schutz vor plötzlichem Kindstod

Hier sind die wichtigsten Vorsichtsmaßnahmen, mit denen man das Risiko eines plötzlichen Kindstodes verringern kann:

Stillen über mindestens 6 Monate!

Schlafsack benutzen, keine Decke

Ventilator anstellen

Raumtemperatur 16 bis 18°, nicht wärmer, keine Überhitzung!

Unbedingt rauchfreie Umgebung

Zum Schlafen das Kind auf den Rücken legen

Eigenes Babybett im elterlichen Schlafzimmer

Kein Schaffell, keine wasserdichten Einlagen verwenden, sie verhindern den Temperaturausgleich

[Quelle: www.eltern.de]