Einnahme von Mahlzeiten bei Kindern mit Essproblemen – 12 Regeln für Eltern

  1. Feste Mahlzeiten, nur geplante Zwischenmahlzeiten (4-6/Tag)
  2. Außer Wasser und Tee (ungesüßt) kein Nahrungsangebot zwischen den Mahlzeiten
  3. Die Dauer der Mahlzeiten wird auf max. 30 Minuten beschränkt
  4. Neutrale Atmosphäre, kein Essen unter Zwang
  5. Kein Spielen während der Mahlzeiten, keine Ablenkung durch Fernsehen, Tablet oder Handy
  6. Essen nie als Belohnung oder Geschenk einsetzen
  7. Kleine Portionen
  8. Unterstützung von aktivem Essen der Kinder
  9. Altersentsprechende Nahrung, neue Nahrung regelmäßig einführen
  10. Der Mund wird am Ende der Mahlzeit abgewischt, Verschmieren tolerieren
  11. Wegräumen des Essens nach 5-10 Minuten, falls das Kind ohne Essen spielt
  12. Beendigung der Mahlzeiten, wenn Kind Essen in Wut herumwirft

[Quelle: Prof. Dr. Alexander von Gontard in „8. Sozialpädiatrischer Nachmittag“]

Aktuelle Informationen

Grippeimpfung

Es ist schon wieder Herbst und Zeit für die Grippeimpfung. Dieses Jahr übernehmen die Kassen den tetravalenten Impfstoff, der einen besseren Schutz vor der Virusgrippe bietet. Melden Sie sich bitte für unsere Impftermine im September und Oktober an.

 

Behindertenparkplatz

Um gehbehinderten Patienten den Besuch der Praxis zu erleichtern, haben wir einen Behindertenparkplatz ausgewiesen. Er befindet sich in unmittelbarer Nähe des Praxiseingangs. Wir bitten die anderen Patienten um Verständnis!

 

Änderung zu Rezeptbestellungen

Ab sofort dürfen wir ohne Vorlage der Vesichertenkarte keine Rezepte mehr abgeben! Bitte beachten Sie das.

 

Suche nach Psychotherapeuten

Um die Suche nach Psychotherapeuten zu erleichtern, haben wir Ihnen hier einen entsprechenden Link: www.lpk-bw.de/psd_suche.php

 

Hausarztzentrierte Versorgung

Nach langem Hin und Her haben wir uns entschlossen, am Hausarztvertrag der Krankenkassen, an dem neben der AOK auch die Ersatz- und Betriebskrankenkassen beteiligt sind,  teilzunehmen. Dieser Vertrag bietet sowohl Ihnen wie auch unserer Praxis gewisse Vorteile. Mit Ihrer Teilnahme an der hausarztzentrierten Versorgung tragen Sie langfristig zum Erhalt der hausärztlichen Praxen bei!

 

Notfallpraxis

Seit dem 01.05.2013 gibt es an Wochenenden und Feiertagen eine zentrale Notfallpraxis beim Kreiskrankenhaus Sigmaringen. Diese Praxis hat von 08 bis 22 Uhr für Sie geöffnet, Sie können sie ohne vorherige Anmeldung aufsuchen. Der allgemeinärztliche Notfalldienst ist unter der neuen Rufnummer 116 117 zu erreichen. Zusätzlich zum Arzt in der Notfallpraxis ist ein Arzt im Fahrdienst unterwegs, der die Patienten besucht, die aus medizinischen Gründen nicht in die Notfallpraxis kommen können. Wochentags wenden Sie sich, wie bisher,  an den über die Notfallnummer erreichbaren Bereitschaftsarzt.

 

Sprachenvielfalt

Nicht nur Schwäbisch und Deutsch wird in unserer Praxis gesprochen, wir können auch mit Englisch, Französisch, Rumänisch, Serbisch und Russisch aufwarten. Also keine Sorge, wir verstehen Sie!

 

Schon wieder Kügele!

Wie Sie sicher wissen, sind wir in unserer Praxis sowohl schulmedizinisch als auch naturheilkundlich orientiert. Sollten Sie keine besondere Vorliebe für die homöopathischen Globuli haben, behandeln wir Sie natürlich gerne auch mit schulmedizinischen bzw. pflanzlichen Präperaten. Informieren Sie uns bitte über Ihre Wünsche.

 

Termine für Kindervorsorgen

Da die Krankenkassen in letzter Zeit sehr streng auf die Einhaltung der exakten Termine der Kindervorsorgeuntersuchungen achten und bei Überschreitung der Toleranzgrenzen die Leistungen streichen, können wir Kindervorsorgen nur noch in diesen vorgegebenen Toleranzzeiten durchführen. Vereinbaren Sie deshalb frühzeitig die U-Termine für Ihre Kinder!

 

Praxis für Integrative Medizin

Unsere Praxis nennt sich „Praxis für integrative Medizin“. Dies bedeutet, dass wir Schulmedizin mit naturheilkundlichen Verfahren kombinieren, wie wir das ja schon immer tun. Zum Wohle unserer Patienten werden wir nach exakter Diagnosestellung und Rücksprache mit Ihnen, unseren Patienten, weiterhin die jeweils geeignetsten Therapieverfahren auswählen, um zu helfen und zu heilen. Dabei setzten wir neben der klassischen medikamentösen Therapie naturheilkundliche Verfahren ein wie Ernährungstherapie, Hydrotherapie, Homöopathie, Akupunktur, Mayr-Behandlung usw.

 

Urlaubszeit – Reisezeit

Patienten, die in den Urlaub Medikamente mitnehmen müssen, sollten sich vor allem für Flugreisen ein Attest über die Notwendigkeit dieser Medikamenteneinnahme geben lassen; wir erledigen das gerne für Sie!

 

Reiseberatung

Gerne beraten wir Sie vor Ihrer nächsten Urlaubs- oder Geschäftsreise über die notwendigen Impfungen und Verhaltensweisen. Da diese Leistung jedoch keine Kassenleistung darstellt, müssen wir Ihnen den entsprechenden Aufwand in Rechnung stellen!

 

Lehrauftrag für Allgemeinmedizin

Die Medizinische Fakultät der Universität Tübingen hat uns einen Lehrauftrag für Allgemeinmedizin erteilt. Deshalb sind bei uns regelmäßig Medizinstudenten im Rahmen des Blockpraktikum Allgemeinmedizin in unserer Praxis tätig.

 

DMP

Bei den DMP´s (disease manangement program) handelt es sich um spezielle, von den Krankenkassen geförderte Gesundheits- bzw. krankheitsorientierte Programme, bei denen Patienten mit chronischen Erkrankungen eine intensive Betreuung erfahren und z. T. auch finanzielle Vorteile haben.

Neben dem DMP „Diabetes mellitus“ bieten wir Ihnen jetzt auch die DMP´s „Koronare Herzkrankheit“ und „Asthma/COPD“(chronische Lungenerkrankungen) an.

 

Gefäßuntersuchung im Rahmen der Vorsorge

Gefäßveränderungen wie Verkalkungen oder Wandverdickungen lassen sich besonders gut an den Halsschlagadern erkennen. So können bei entsprechenden Veränderungen der Gefäßwände geeignete Gegenmaßnahmen eingeleitet werden, um Gefäßkomplikationen wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder Durchblutungs-störungen zu vermeiden. Wir bieten Ihnen diese Leistung als sogenannte Selbstzahlerleistung an. Die Krankenkassen sind leider nicht bereit, diese sinnvolle Untersuchung zu bezahlen. Sprechen Sie uns bei Interesse darauf an.

 

Gesundheitspolitik

Wie Sie sicher wissen, sind viele Ärzte mit dem jetzigen Gesundheitssystem unzufrieden. Aber auch Sie als Patienten spüren die zunehmenden Repressalien, unter denen das System „Gesundheit“ zu leiden hat. Wenn Sie sich intensiver mit diesem Thema befassen möchten, können Sie dies unter der folgenden Internetadresse tun: www.patient-informiert-sich.de

 

Grippeaktivität

Die aktuelle Aktivität der Grippeerreger können Sie beim Robert-Koch-Institut erfahren unter www.influenza.rki.de

 

Pollenflugvorhersage

Über die momentane Pollenflugsituation informiert Wetter online unter www.wetteronline.de/pollen02/BWB.00.shtml

9 Empfehlungen für einen gesunden Kinderschlaf

  1. Einhaltung regelmäßiger Schlaf-Wach-Zeiten
  2. Vermeiden übermäßiger akustischer und optischer Reizeinwirkungen während der letzten Stunde vor dem Zubettgehen
  3. Keine Drohungen mit dem Schlafengehen oder beim Einschlafen
  4. Einhalten eines gleichbleibenden Einschlafrituals
  5. Schlafen im eigenen Kinderbett
  6. Einrichtung einer ruhigen, fast abgedunkelten Schlafumgebung
  7. Vermeiden nächtlicher Mahlzeiten bei gesunden Kindern jenseits der ersten sechs Lebensmonate
  8. Vermeidung von anregenden Aktivitäten und Reizeinwirkungen bei Wiederaufwachen während der Nacht
  9. Konsultation des Kinder-/Hausarztes bei länger anhaltenden Schlafstörungen und außergewöhnlichen Verhaltensweisen im Schlaf

[Quelle: Der Allgemeinarzt 03/16]

10 Tipps zur Schlafhygiene

  1. Sorgen Sie für eine Schlafumgebung, in der Sie sich wohlfühlen.
  2. Vermeiden Sie große Flüssigkeitsmengen am Abend, gehen Sie nicht hungrig, aber auch nicht mit zu vollem Magen ins Bett.
  3. Reduzieren Sie den Genuss koffeinhaltiger Getränke in der zweiten Tageshälfte.
  4. Rauchen ist auch ungesund für den Schlaf. Nikotin ist ein Stimulans, das den Schlaf stören kann.
  5. Sport und ausreichende Bewegung verstärken den inneren Tag-Nacht -Rhythmus und erleichtern das Einschlafen.
  6. Übergewicht kann zu gravierenden Schlafstörungen wie dem Schlafapnoesyndrom führen.
  7. Vermeiden Sie langes Wachliegen. Verlassen Sie das Bett und gehen Sie einer entspannenden Tätigkeit nach, zB Lesen.
  8. Nehmen Sie Ihre Probleme nicht mit ins Bett. Grübeln beeinträchtigt das Einschlafen.
  9. Nehmen Sie sich nur soviel Schlaf, wie Sie benötigen, um am nächsten Tag frisch zu sein.
  10. Stehen Sie morgens regelmäßig zur gleichen Zeit auf. Dies reguliert Ihre innere Uhr und führt zu regelmäßigen Einschlafzeiten.

[Quelle: Kundenmagazin Hallesche 12/2015]

Internetsucht – Präventionstipps für Erziehungsberechtigte

  1. Kinder unter drei Jahren sollen nicht fernsehen oder Computer spielen.
  2. Vorschulkinder zwischen drei und fünf Jahren sollten nicht länger als eine halbe Stunde pro Tag vor dem Fernseher oder Computer verbringen.
  3. Bei Grundschulkindern sind bis zu einer Stunde Fernseh- bzw. Computerzeit pro Tag akzeptabel.
  4. Morgens vor dem Kindergarten oder vor der Schule, während der Mahlzeiten und direkt vorm Schlafengehen bleiben Fernseher und Computer aus.
  5. Kein Fernsehgerät im Kinderzimmer.
  6. Kinder unter zehn Jahren sollen nicht ohne Begleitung eines Erwachsenen im Internet surfen.

[Quelle: www.kmdd.de]

Neun fundierte Aussagen zur Adipositas

  1. Die Gene spielen eine wichtige Rolle,die erbliche Anlage ist aber kein unabwendbares Schicksal.
  2. Durch Kalorienreduktion gelingt die Gewichtsreduktion sehr gut, ohne weitere Maßnahmen währt der Erfolg allerdings nicht langfristig!
  3. Jeder profitiert gesundheitlich von mehr körperlicher Aktivität, auch wenn damit keine Gewichtsabnahme erreicht wird.
  4. Wer sich regelmäßig bewegt und auch ausreichend trainiert, kann sein Gewicht langfristig konstant halten.
  5. Wer langfristig den Lebensstil beibehält, mit dem er sein Gewicht reduzieren konnte, wird nicht wieder zunehmen.
  6. Übergewichtige Kinder nehmen erfolgreicher ab und halten das erreichte Gewicht besser, wenn die Eltern und das häusliche Umfeld mit einbezogen werden.
  7. Mit strukturierten Mahlzeiten und dem Einsatz von Nahrungsersatzprodukten ist ein größerer Gewichtsverlust erreichbar als mit scheinbar ganzheitlichen Methoden, die auf Balance, Vielfalt und Maßhalten basieren.
  8. Pharmazeutische Wirkstoffe können bei der Gewichtsabnahme hilfreich sein, bis die die notwendigen Maßnahmen zur Lebensstiländerung verinnerlicht sind.
  9. Mittels Adipositaschirurgie kann in speziellen Fällen langfristig Gewicht reduziert werden. Gleichzeitig hat die Maßnahme positiven Einfluss auf begleitende Risikofaktoren wie Diabetes mellitus.

[Quelle: Casazza, K. NEngl J Med 2013, 368:446-54]

10 Gebote für den Umgang mit Demenzkranken

  1. Gehen Sie angemessen nah an den Erkrankten heran. Manchmal ist es günstig, wenn Sie ihn dabei berühren.
  2. Stellen oder setzen Sie sich vor ihn auf gleiche Höhe, Stellen Sie Blickkontakt her.
  3. Sprechen Sie ihn von vorn und mit Namen an.
  4. Sprechen Sie langsam, laut und deutlich mit konkreten Worten und in kurzen Sätzen.
  5. Ergänzen Sie Ihre Worte durch Gesten und evtl. auch Berührungen.
  6. Keine mehrteiligen Informationen, geben Sie nur eine Mitteilung auf einmal.
  7. Drücken Sie durch Ihre Worte und Ihre ganze Haltung Verständnis, Bestätigung und Anerkennung aus.
  8. Vermeiden Sie Fragen, die ein gutes Gedächtnis voraussetzen ( sogenannte „w-Fragen“). Konfrontieren Sie den Erkrankten nicht mit seinen Defiziten.
  9. Kommandieren Sie nicht! Streiten Sie nicht, wer Recht hat.
  10. Verwenden Sie vertraute Gesten und Rituale, so dass der Erkrankte sich geborgen und sicher fühlen kann.

[Quelle: alzheimer-gesellschaft-ingolstadt.de]

10 Tipps gegen Frost-Schäden

  1. Warm genug anziehen, enge oder einschnürende Kleidung vermeiden.
  2. Nicht nass werden oder zu lange in sehr kalter Umgebung bleiben.
  3. Sich vor Wind schützen.
  4. Adäquate Kopfbedeckung mit Ohrenschutz aufsetzen.
  5. Handschuhe tragen.
  6. Gefütterte Schuhe anziehen.
  7. Auf ausreichende Ernährung und Flüssigkeitszufuhr achten.
  8. In Höhen über 7500 m NN für zusätzlichen Sauerstoff sorgen.
  9. Alkohol und Zigaretten meiden.
  10. Hand- und Fußwärmer (chemisch, elektrisch) nutzen.

[Quelle: www.MedLexi.de]