9 Empfehlungen für einen gesunden Kinderschlaf

  1. Einhaltung regelmäßiger Schlaf-Wach-Zeiten
  2. Vermeiden übermäßiger akustischer und optischer Reizeinwirkungen während der letzten Stunde vor dem Zubettgehen
  3. Keine Drohungen mit dem Schlafengehen oder beim Einschlafen
  4. Einhalten eines gleichbleibenden Einschlafrituals
  5. Schlafen im eigenen Kinderbett
  6. Einrichtung einer ruhigen, fast abgedunkelten Schlafumgebung
  7. Vermeiden nächtlicher Mahlzeiten bei gesunden Kindern jenseits der ersten sechs Lebensmonate
  8. Vermeidung von anregenden Aktivitäten und Reizeinwirkungen bei Wiederaufwachen während der Nacht
  9. Konsultation des Kinder-/Hausarztes bei länger anhaltenden Schlafstörungen und außergewöhnlichen Verhaltensweisen im Schlaf

[Quelle: Der Allgemeinarzt 03/16]

10 Tipps zur Schlafhygiene

  1. Sorgen Sie für eine Schlafumgebung, in der Sie sich wohlfühlen.
  2. Vermeiden Sie große Flüssigkeitsmengen am Abend, gehen Sie nicht hungrig, aber auch nicht mit zu vollem Magen ins Bett.
  3. Reduzieren Sie den Genuss koffeinhaltiger Getränke in der zweiten Tageshälfte.
  4. Rauchen ist auch ungesund für den Schlaf. Nikotin ist ein Stimulans, das den Schlaf stören kann.
  5. Sport und ausreichende Bewegung verstärken den inneren Tag-Nacht -Rhythmus und erleichtern das Einschlafen.
  6. Übergewicht kann zu gravierenden Schlafstörungen wie dem Schlafapnoesyndrom führen.
  7. Vermeiden Sie langes Wachliegen. Verlassen Sie das Bett und gehen Sie einer entspannenden Tätigkeit nach, zB Lesen.
  8. Nehmen Sie Ihre Probleme nicht mit ins Bett. Grübeln beeinträchtigt das Einschlafen.
  9. Nehmen Sie sich nur soviel Schlaf, wie Sie benötigen, um am nächsten Tag frisch zu sein.
  10. Stehen Sie morgens regelmäßig zur gleichen Zeit auf. Dies reguliert Ihre innere Uhr und führt zu regelmäßigen Einschlafzeiten.

[Quelle: Kundenmagazin Hallesche 12/2015]

Internetsucht – Präventionstipps für Erziehungsberechtigte

  1. Kinder unter drei Jahren sollen nicht fernsehen oder Computer spielen.
  2. Vorschulkinder zwischen drei und fünf Jahren sollten nicht länger als eine halbe Stunde pro Tag vor dem Fernseher oder Computer verbringen.
  3. Bei Grundschulkindern sind bis zu einer Stunde Fernseh- bzw. Computerzeit pro Tag akzeptabel.
  4. Morgens vor dem Kindergarten oder vor der Schule, während der Mahlzeiten und direkt vorm Schlafengehen bleiben Fernseher und Computer aus.
  5. Kein Fernsehgerät im Kinderzimmer.
  6. Kinder unter zehn Jahren sollen nicht ohne Begleitung eines Erwachsenen im Internet surfen.

[Quelle: www.kmdd.de]

Neun fundierte Aussagen zur Adipositas

  1. Die Gene spielen eine wichtige Rolle,die erbliche Anlage ist aber kein unabwendbares Schicksal.
  2. Durch Kalorienreduktion gelingt die Gewichtsreduktion sehr gut, ohne weitere Maßnahmen währt der Erfolg allerdings nicht langfristig!
  3. Jeder profitiert gesundheitlich von mehr körperlicher Aktivität, auch wenn damit keine Gewichtsabnahme erreicht wird.
  4. Wer sich regelmäßig bewegt und auch ausreichend trainiert, kann sein Gewicht langfristig konstant halten.
  5. Wer langfristig den Lebensstil beibehält, mit dem er sein Gewicht reduzieren konnte, wird nicht wieder zunehmen.
  6. Übergewichtige Kinder nehmen erfolgreicher ab und halten das erreichte Gewicht besser, wenn die Eltern und das häusliche Umfeld mit einbezogen werden.
  7. Mit strukturierten Mahlzeiten und dem Einsatz von Nahrungsersatzprodukten ist ein größerer Gewichtsverlust erreichbar als mit scheinbar ganzheitlichen Methoden, die auf Balance, Vielfalt und Maßhalten basieren.
  8. Pharmazeutische Wirkstoffe können bei der Gewichtsabnahme hilfreich sein, bis die die notwendigen Maßnahmen zur Lebensstiländerung verinnerlicht sind.
  9. Mittels Adipositaschirurgie kann in speziellen Fällen langfristig Gewicht reduziert werden. Gleichzeitig hat die Maßnahme positiven Einfluss auf begleitende Risikofaktoren wie Diabetes mellitus.

[Quelle: Casazza, K. NEngl J Med 2013, 368:446-54]

10 Gebote für den Umgang mit Demenzkranken

  1. Gehen Sie angemessen nah an den Erkrankten heran. Manchmal ist es günstig, wenn Sie ihn dabei berühren.
  2. Stellen oder setzen Sie sich vor ihn auf gleiche Höhe, Stellen Sie Blickkontakt her.
  3. Sprechen Sie ihn von vorn und mit Namen an.
  4. Sprechen Sie langsam, laut und deutlich mit konkreten Worten und in kurzen Sätzen.
  5. Ergänzen Sie Ihre Worte durch Gesten und evtl. auch Berührungen.
  6. Keine mehrteiligen Informationen, geben Sie nur eine Mitteilung auf einmal.
  7. Drücken Sie durch Ihre Worte und Ihre ganze Haltung Verständnis, Bestätigung und Anerkennung aus.
  8. Vermeiden Sie Fragen, die ein gutes Gedächtnis voraussetzen ( sogenannte „w-Fragen“). Konfrontieren Sie den Erkrankten nicht mit seinen Defiziten.
  9. Kommandieren Sie nicht! Streiten Sie nicht, wer Recht hat.
  10. Verwenden Sie vertraute Gesten und Rituale, so dass der Erkrankte sich geborgen und sicher fühlen kann.

[Quelle: alzheimer-gesellschaft-ingolstadt.de]

10 Tipps gegen Frost-Schäden

  1. Warm genug anziehen, enge oder einschnürende Kleidung vermeiden.
  2. Nicht nass werden oder zu lange in sehr kalter Umgebung bleiben.
  3. Sich vor Wind schützen.
  4. Adäquate Kopfbedeckung mit Ohrenschutz aufsetzen.
  5. Handschuhe tragen.
  6. Gefütterte Schuhe anziehen.
  7. Auf ausreichende Ernährung und Flüssigkeitszufuhr achten.
  8. In Höhen über 7500 m NN für zusätzlichen Sauerstoff sorgen.
  9. Alkohol und Zigaretten meiden.
  10. Hand- und Fußwärmer (chemisch, elektrisch) nutzen.

[Quelle: www.MedLexi.de]

15 Regeln für ein gesundes Alter

  1. Seien Sie in allen Lebensbereichen körperlich, geistig und sozial aktiv!
  2. Leben Sie in allen Lebensaltern gesundheitsbewusst!
  3. Es ist nie zu spät, den eigenen Lebensstil zu ändern!
  4. Nutzen Sie Vorsorgemaßnahmen!
  5. Bereiten Sie sich auf Ihr Alter vor!
  6. Nutzen Sie freie Zeit, um Neues zu lernen!
  7. Bleiben Sie auch im Alter offen für positive Ereignisse und Erfahrungen!
  8. Begreifen Sie das Alter als Chance!
  9. Pflegen Sie im Alter auch Kontakte!
  10. Geben Sie der Zärtlichkeit eine Chance!
  11. Trauen Sie Ihrem Körper etwas zu!
  12. Gesundheit ist keine Frage des Alters!
  13. Nehmen Sie Krankheiten nicht einfach hin!
  14. Suchen Sie nach guter Hilfe und Pflege!
  15. Haben Sie Mut zur Selbständigkeit!

Wenn wir nur einen Teil dieser Regeln beherzigen, können wir uns auf ein gelungenes Alter freuen!

 

– nach Prof. Dr. Andreas Kruse, Heidelberg

Rückenschule: Die 10 wichtigsten Regeln

  1. Du sollst Dich bewegen.
  2. Halte den Rücken gerade.
  3. Gehe beim Bücken in die Hocke.
  4. Hebe keine schweren Gegenstände.
  5. Verteile die Lasten und halte sie dicht am Körper.
  6. Halte beim Sitzen den Rücken gerade und stütze den Oberkörper ab.
  7. Stehe nicht mit gestreckten Beinen, sondern locker.
  8. Liege nicht mit gestreckten Beinen, sondern natürlich gekrümmt.
  9. Treibe Sport, am besten Kraul- oder Rückenschwimmen, Laufen oder Radfahren.
  10. Trainiere täglich Deine Wirbelsäulenmuskeln.

[Quelle: www.rückenprobleme.org]

Die 10 Gebote des diabetischen Fußes

  1. Ich bin Dein Fuß für immer. Behandle mich gut, denn Du wirst keinen anderen Fuß haben als mich!
  2. Du sollst mich mindestens einmal täglich ansehen. Wenn Du das nicht selbst tun kannst, bitte einen anderen darum.
  3. Hornhaut und Verschwielungen sollst Du mit einem Naturbimsstein regelmäßig entfernen.
  4. Du sollst in kurzen Zeitabständen die Zehennägel kürzen, aber nicht mit einer scharfen Schere, sondern mit einer vorne abgerundeten Nagelfeile.
  5. Du sollst meine druckbelasteten Zonen mit Einlagen entlasten.
  6. Du sollst die Schuhe, die ich tragen muss, regelmäßig sorgfältig ansehen und mir weniger modische, sondern vor allem gut passende Schuhe besorgen.
  7. Du sollst mich regelmäßig ansehen, ob ich Zeichen einer Infektion aufweise und diese aggressiv behandeln.
  8. Du sollst nicht begehren Deines Nachbarn Amputationsraten, sondern versuchen, Deine eigenen zu verbessern.
  9. Gedenke, dass Du eine bessere Blutzuckereinstellung anstrebst.
  10. Du sollst mich nicht amputieren, es sei denn, es gibt einen überzeugenden Grund dafür.

So spricht der Herr, Dein Fuß!

[Quelle: N. Papanas und E. Malteos, Brit. Med. J. 331(2005); 7531,1497]